Pressemitteilung zum Zivilverfahren gegen Dipl. Ing. (FH) Achim Sell
Zivilverfahren gegen Dipl. Ing. (FH) Achim Sell vor dem Landgericht Berlin:
[ UPDATE 06.10.2026 ]
Gegen Dipl.-Ing. Achim Sell, den ehemaligen Geschäftsführer der insolventen Gerling & Arendt Planungsgesellschaft mbH - Versammlungsstätten – Bühnentechnik – Veranstaltungstechnik, Bundesallee 39 – 40 A, 10717 Berlin, ist ein Zivilverfahren eines Miterben auf Auskunft und Rechenschaft vor dem Landgericht Berlin rechtshängig, welches auf Auskunftserteilung und Rechenschaft im Rahmen seiner Tätigkeit als Testamentsvollstrecker und Bevollmächtigter der Erblasserin gerichtet ist.
Der Haupttermin in dem Zivilverfahren vor dem Landgericht Berlin war terminiert auf
Donnerstag, den 20.03.2025 um 11.30 Uhr.
Der öffentliche Haupttermin fand im Sitzungssaal 2709, 2. Etage, Littenstraße 12-17, 10170 Berlin statt.
BERUFUNGSVERFAHREN
Anschließend startete das Berufungsverfahren. Der Senat beabsichtigte, die Berufung gegen das Teilurteil des Landgerichts Berlin II gemäß § 522 Abs. 2 ZPO zurückzuweisen.
Die Gegenseite geht allerdings davon aus, dass der Anspruch des Klägers auf mehreren Rechtsgrundlagen beruht. Das Landgericht hätte den Anspruch aus allen rechtlichen Gesichtspunkten heraus prüfen und beurteilen müssen. Daher wurde auf die Beabsichtigungserklärung des Senats fundiert erwidert.
Vor dem Wechsel in die nächste Stufe wird von der Klägerseite an der Berufung auf der Auskunfts- und Rechenschaftsstufe entsprechend festgehalten und weiter um antragsgemäße Entscheidung gebeten.
MÜNDLICHE VERHANDLUNG 2027
Das Gericht hat den Termin zur mündlichen Verhandlung für
Donnerstag, den 15.04.2027, 11:15 Uhr, Landgericht Berlin, Littenstraße 12-17, 10179 Berlin, Saal 2709 bestimmt.
[ STAND: 06.10.2026 / ENDE DER PRESSEMITTEILUNG ]
RECHERCHE UND ANALYSE
Was führte zur Insolvenz der Gerling + Arendt Planungsgesellschaft mbH ?
GERLING + ARENDT PLANUNGSGESELLSCHAFT mbH Theater - Versammlungsstätten - Bühnentechnik - Veranstaltungstechnik
Gegenstand des Unternehmens
Gemäß Handelsregistereintrag vom 08.05.2014 ist die Gesellschaft auf Grund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gemäß § 60 Abs. 1 Nr. 4 GmbHG aufgelöst.
Über das Vermögen der Gesellschaft wurde durch Beschluss des Amtsgerichts Charlottenburg vom: 17. April 2014 das Insolvenzverfahren eröffnet.
Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurde die Gesellschaft gemäß § 60 Abs. 1 Nr. 4 GmbHG aufgelöst.
Was sagen die letzten verfügbaren Jahresabschlüsse?
Öffentlich nachweisbar sind veröffentlichte Jahresabschlüsse bis einschließlich 2013. Die Veröffentlichung des Abschlusses 2013 erfolgte erst später im Zusammenhang mit der Insolvenz.
Geschäftsgegenstand war: Planung von Architekten- und Ingenieurleistungen für Theater-, Versammlungsstätten- und Bühnen- und Veranstaltungstechnik und die Erstellung von Sachverständigengutachten auf diesem Gebiet.
Was passierte in den letzten Jahren vor der Insolvenz
unter der Leitung des Geschäftsführers Achim Sell und seiner Prokuristen?
- Woran scheiterte das Unternehmen?
- Welche Verantwortung trug der Geschäftsführer daran, dass dieses erfolgreiche Unternehmen in die Insolvenz ging?
- Wie lief die Insolvenz damals ab? Wurde das Verfahren mangels Masse abgewiesen? Gab es strafrechtliche Konsequenzen? Lief das damalige Verfahren sauber und ohne Vorsatz ab, werden wir das selbstverständlich im Artikel erwähnen.
- Wirbt der Geschäftsführer auf LinkedIn gezielt mit seiner „langjährigen Erfahrung“, ohne die Insolvenz zu erwähnen?
- Wir haben die Details recherchiert, aufbereitet und können ggf. die ein oder andere Selbstdarstellung relativieren.
- Die SELL MEDIA COMPANY - Norbert Sell hat von 2008 - 2013 das Unternehmen auf verschiedenen Ebenen begleitet. Schon vom 01.08.2008 liegt eine ausführliche fachkompetente Analyse der finanziellen Situation und der Hinweis auf einen notwendigen ausreichenden Kreditrahmen vor.
- Die Zusammenarbeit (seit 2009) im Bereich der Außendarstellung (Homepage / Imagefolder) und Marketingberatung sowie Suchmaschinenoptimierung wurde professionell abgearbeitet, die Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer Achim Sell und dem damaligen Prokuristen gestaltete sich zäh und wenig zielorientiert. Zahlungen blieben über Jahre aus.
- Im Jahr 2016 (25.11.2016) kam es durch ein Versäumnis von Achim Sell zu einem nachträglichen Copyrightstreit mit einem Fotografen, der sich an Norbert Sell wandte. Achim Sell hatte Fotos weitergegeben für die Erstellung einer Imagebroschüre und versichert, dass er das Recht hat, diese zu nutzen. Dies war aber nicht der Fall. Daher wandte der Fotograf sich mit Abmahnung und Forderungen an Norbert Sell. Die damals beauftragte Rechtsanwaltskanzlei MMR Müller Müller Rößner bezifferte den Streitwert auf 1,5 Mio Euro. Norbert Sell fand jedoch außergerichtlich zu einer Lösung und bezahlte die daraus entstandenen Kosten.
Die eigentlichen Gründer des Unternehmens tragen an der Insolvenz - unserer Meinung nach - keine Verantwortung.
Wir werden dem ehemaligen Geschäftsführer Dipl.-Ing. Achim Sell nach unserer Aufbereitung unserer Rechercheergebnisse selbstverständlich die Gelegenheit geben, sich zu verschiedenen Fragen zu äußern:
- Warum haben Sie sich entschieden, das fast identische Geschäftsmodell neu aufzusetzen: "Theater und Veranstaltungstechnik bei ConSellTing"?
- Wie unterscheidet sich die Absicherung Ihrer heutigen Kunden von der damaligen Insolvenz?
- Was hat es mit dem neu gewählten Namen ConSELLting Ihrer Geschäftstätigkeit auf sich? Bei der Recherche haben wir mehrere aktuelle Quellen gefunden, die ausdrücklich die Schreibweise consellting® (mit eingetragenem Markenzeichen) verwenden. Besonders auffällig ist das Angebot des ADM Instituts, das „consellting®“ als eigene Methode beschreibt. Besteht dort eine Kooperation?
Unsere intensive Recherche klärt in Kürze in interessanten Punkten umfangreich auf.